Erfolgsgeschichte Reizdarm: „..noch nie mit soviel Genuss gegessen!“

Die neue Volkskrankheit Reizdarm

Der Reizdarm mit seinen Symptomen ist etwas, über das man als Betroffener ungern spricht. Dabei gehört das Reizdarmsyndrom mit 12-14 Millionen erkrankten Menschen zu einer der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen in Deutschland!

Reizdarm und Low Carb

Quelle: pixabay.com

Was sind die Symptome eines Reizdarms?

Zu den Symptomen des Reizdarms gehören neben Verstopfung, Durchfall und Blähbauch auch Bauchschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Krämpfe und Blähungen. Nicht alle Symptome liegen dabei gebündelt vor-sie können sich auch abwechseln oder kommen nur teils zum Vorschein.

Was sind die Ursachen des Reizdarms?

Die Suche nach dem Grund für diese Beschwerden bleibt oft erfolglos und dauert meist Jahre an. In den meisten Fällen werden keine organischen Ursachen gefunden, was manche Ärzte und teils auch das Umfeld dazu veranlasst, die Störung psychosomatisch zu erklären. Das liegt auch daran, dass es keinen definierten „Wert“ oder ein Testverfahren gibt, das den Nachweis für ein Reizdarmsyndrom liefert. Die Diagnose wird im Ausschlussverfahren erstellt, also durch Ausschluss anderer in Frage kommenden Erkrankungen wie Morbus Crohn (Entzündung des Dünndarms), Colitis Ulcerosa (Entzündung des Dickdarms) oder auch Lactoseintoleranz, Fructosemalabsorption, Zöliakie usw..

Als mögliche Ursachen für das Reizdarmsyndrom werden u.a. Stress, falsche Ernährung, Irritationen der Darmmuskulatur, eine gestörte Darmflora und Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut sowie eine genetische Veranlagung vermutet.

Wie sieht die Behandlung des Reizdarmsyndroms aus?

Für Betroffene ist das Leid groß. In der Regel ergeben Darmspiegelung, Ultraschall sowie Blut-, Urin- oder Stuhlproben keinerlei Befunde, aber es geht einem miserabel. Denn die bereits genannten Symptome führen auch zum allgemeinen Unwohlsein.
Da die genauen Ursachen des Reizdarmsyndroms nicht bekannt sind, kann man nur versuchen, so gut es geht die Symptome zu behandeln. Jedoch machen die Medikamente, die z.B. bei Verstopfung oder Krämpfen wirken, häufig neue Probleme, vor allem bei dauerhafter Anwendung.

Betroffene sind auf sich gestellt

Im Laufe der Jahre hat man als Betroffener zum Teil herausgefunden, welche Nahrungsmittel die Beschwerden auslösen und meidet diese. Das Problem dabei: es kommen immer weitere Lebensmittel dazu, die man nicht mehr verträgt. Irgendwann hat man den Eindruck, dass man fast gar nichts mehr essen kann und in einem Teufelskreis steckt.

So ging es auch meiner Klientin Nicole, die schon alle möglichen Ernährungsstile ausprobiert hat, um Linderung zu bekommen. Nichts half und sie war seit Jahren auf der Suche nach DER richtigen Lösung. Mit meiner Unterstützung stellte Nicole ihre Ernährung auf Low Carb um und war dabei anfangs sehr skeptisch. Umso erstaunter war sie, als sie feststellen konnte, dass sich die Symptome ihres Reizdarms unter strikter kohlenhydratarmer Ernährung schon nach kurzer Zeit besserten. Heute ist sie begeisterte Low Carb-Anhängerin und sagt

„gerade hatte ich das Gefühl, ich habe noch nie mit soviel Genuss gegessen!“

Hier geht’s zu Nicole’s Erfolgsgeschichte

Eine Low Carb-Ernährungsumstellung kann helfen

Egal, was die Ursache für den Reizdarm ist: im Vordergrund sollte eine Ernährungsweise stehen, die förderlich für die Darmgesundheit ist. Dazu gehört unbedingt das Vermeiden von Zucker und Stärke, denn Menschen mit Reizdarmsyndrom reagieren in der Regel unverträglich auf die verschiedenen Kohlenhydrate. Vorsicht auch bei flüssigen Süßstoffen, denen häufig Fructose beigemengt ist!
Daneben sollte alles vermieden werden, was bekanntermaßen allergen oder unverträglich ist. Auch Getreide und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Erdnüsse usw., Milch und Milchprodukte sollten besser vom Essensplan gestrichen werden.
Eine Ernährung reich an Gemüse und gesunden Fetten sowie Fleisch und Fisch kann zu einer deutlich verbesserten Lebensqualität und weniger Beschwerden führen. Ob und in welchem Rahmen weitere Low Carb „konforme“ Lebensmittel wie Eier, Nüsse, und bestimmte Gemüse verträglich sind, muss individuell getestet werden. Nach einiger Zeit kann man seine Auswahl im Rahmen einer gesunden Low Carb-Ernährung Stück für Stück erweitern.

 © Carola Schröder | https://dein-low-carb.de/ | 2017. Ohne schriftliche Zustimmung des Autors ist eine Nutzung von Inhalten nicht gestattet. Auszüge dürfen genutzt werden, jedoch nur mit eindeutiger Nennung der Quelle, d.h. Nennung des Autors und der Website mit Link zum Original.

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