Wissenswertes zum Omega-3

Vor hundert Jahren waren die Fließgewässer in Deutschland noch voll mit Lachsen, einer der natürlichen Quellen für die marinen Omega-3-Fettsäuren EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure). Auch Makrele und Hering sind sehr Omega-3-haltig. Jeden Freitag wurde Fisch gegessen, das war lange Zeit Tradition im Christentum. Diese Tradition geht aus verschiedenen Gründen (Veganismus, Schwermetallbelastung und weitere) allmählich verloren.

Marines Omega 3

 

Reicht es nicht aus, täglich Leinöl zu essen?

Die pflanzliche Omega-3-Fettsäure ALA (Alpha-Linolensäure) aus Leinsamen, Chiasamen und Walnüssen kann im Körper nur zu 5-10% in die wichtigen Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden. Der Bedarf an den marinen Fettsäuren kann damit also nicht gedeckt werden. Pflanzliches Omega-3 ist zwar eine gute Ergänzung zu den wichtigen marinen Omega-3-Fettsäuren, aber kein Ersatz.

Warum Omega-3?

Die Omega-3-Fettsäuren zählen wie auch die Omega 6-Fettsäuren zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie sind beide essentiell. Der Körper kann sie also nicht selbst bilden, sondern ist auf eine Zufuhr über die Nahrung angewiesen.

Die beiden Fettsäuren haben unterschiedliche Eigenschaften: Omega-3 wirkt entzündungshemmend, Omega-6 entzündungsfördernd. Ein ungünstiges Verhältnis dieser beiden Fettsäuren zueinander hat Einfluss auf die Bildung von Entzündungen, was die Entstehung von verschiedenen Erkrankungen begünstigen kann.

Ernährung im Wandel

Natürliche Lebensmittel haben seit der Steinzeit immer für ein Gleichgewicht der Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren gesorgt. Es gab noch kein Fastfood, kaum künstliche Zusatzstoffe und nur natürliche Öle/Fette. Seit Mitte des letzten Jahrhunderts ist der Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmittel nach und nach immer weiter gestiegen. Die gesättigten tierischen Fette wurden ersetzt durch Omega-6-reiche Pflanzenöle wie z.B. Sonnenblumenöl, Maiskeimöl, Distelöl und weitere. Statt Omega-3-haltigem Fisch gibt es heute eher Masttierfleisch, Fast Food, Fertiggerichte und Snacks. Hier findet sich viel Omega-6. All diese Veränderungen führen dazu, dass wir im Durchschnitt 15-mal mehr Omega-6 zu uns führen als Omega-3. In vielen Lebensmitteln herrscht heutzutage also ein Überschuss an Omega-6.

Was hat das mit meiner Gesundheit zu tun?

Zweifelsohne sind die Omega-6-Fettsäuren wichtig für viele Funktionen in unserem Körper. Führen wir mit der Nahrung aber einen hohen Anteil an Omega-6 zu (wie es inzwischen weit verbreitet ist), kann sich dies nachteilig auf unsere Gesundheit auswirken.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt ein Omega-6/3-Verhältnis von 5:1. Menschen, die ca. 1x pro Woche Fisch essen, haben meist einen Quotienten von ungefähr 10. Mit der heute üblichen Ernährungsweise entsteht oftmals ein Omega-6/3-Verhältnis von 15:1 und mehr. Das ist nicht gut, aber inzwischen der Durchschnitt. Ein Quotient von mehr als 15, 20 oder 30 ist äußerst ungünstig. Nach aktueller Studienlage steht solch ein ungünstiges Verhältnis mit einem erhöhten Risiko zahlreicher Erkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Herzinfarkt, Schlaganfall, Asthma, Rheuma, Allergien, ja sogar Diabetes Mellitus, Multiple Sklerose, Krebs und Demenz in Zusammenhang.

Wie komme ich wieder zu einem guten Omega-6/3-Verhältnis?

Um das Verhältnis wieder ins Lot zu bringen, sollte zum einen der Verzehr von Omega-6-haltigen Lebensmitteln reduziert, zum anderen die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren erhöht werden.

Ein über die Jahre angesammeltes ungünstiges Omega-6/3-Verhältnis lässt sich nicht mit dem Verzehr von Fisch einmal pro Woche wieder ausgleichen. Je nach Beschwerdebild ist neben der Reduzierung von Omega 6 in vielen Fällen eine Therapie mit einem guten, natürlichen Omega-3-Produkt empfehlenswert. Experten empfehlen eine Dosierung von 2 g marinem Omega-3 pro Tag. Dies insbesondere bei chronischen Erkrankungen oder gesundheitlichen Problemen, die durch Omega 3 gebessert werden können. Größtes Augenmerk sollte auf die Qualität gelegt werden. Ein gutes Fischölprodukt* (mit dem Code „FS088“ erhalten Erstbesteller 15% Rabatt) sollte nicht ranzig riechen und auch nicht zu unangenehmem Aufstoßen führen.

Um sich ein genaueres Bild über die Versorgung mit den Omega-Fettsäuren zu machen, empfehle ich eine Fettsäure-Analyse, die ich als Omega-3-Fettsäure-Beraterin anbiete.

Mit Hilfe dieses Selbsttests erhält man Informationen zu insgesamt 26 Fettsäuren (das entspricht mehr als 99% aller Fettsäuren im Körper). Mit wenigen Tropfen Blut aus der Fingerspitze wird das Fettsäure-Profil analysiert. Außerdem erhalten Sie Informationen zum Omega-3-Index, Omega-6/3-Verhältnis und zum Anteil der Transfette. Die Analyse wird von einem unabhängigen Speziallabor durchgeführt.

Sind Sie an einer Fettsäure-Analyse inklusive Beratung interessiert? Als ärztlich zertifizierte Omega-3-Fettsäure-Beraterin stehe ich Ihnen gern zur Seite.

>> Mehr Infos zur Fettsäure-Analyse inklusive Beratung

(* = Affiliatelink/Werbelink)